Das Jahresprogramm 2016 steht bereit

JP 2016 Umschlag

Wir haben E-Mails verschickt und beantwortet, wir telefonierten und trafen uns, Termine wurden geplant, verschoben und verworfen, wir suchten nach passenden Titeln und griffigen Beschreibungen, Bilder und Werbeeinschübe wurden abgestimmt und eine Druckvorlage erstellt, Korrekturlesen und redaktionelle Änderungen liefen zusammen und immer hatten wir ein Ziel vor Augen: Das Jahresprogramm 2016 sollte vor dem Weihnachtsfest bei den Mitgliedern im Postfach liegen.

Geschafft!

Unter dem Motto „Energie“, das wir von der Europäischen Wandervereinigung übernehmen, präsentieren wir auf 30 Seiten unser abwechslungsreiches Programm für die nächsten 12 Monate. Neugierig? Alle Termine sind auch auf der Homepage zu finden; wenn Dir aber die gedruckte Version lieber ist, dann fordere sie -> hier an. Wir freuen uns.

Eurorando Europe

Zu guter Letzt noch ein dickes Dankeschön an alle, die selbstlos (auch ehrenamtlich genannt) bei der Erstellung mitgeholfen haben. Frischauf!

Auf den Spuren der Edelweißpiraten

Die Edelweißpiraten gehörten zu den sogenannten „wilden Jugendgruppen“, die in den Jahren 1938/39 entstanden. In diesen Gruppen sammelten sich die Jugendlichen, die sich nicht in der Hitlerjugend (HJ) den aufdiktierten Zwängen beugen wollten. Ihnen gehörten Jugendliche beider Geschlechter an, was die Attraktivität der Gruppen erhöhte, da in der HJ strickte Geschlechtertrennung herrschte.
Die wilden Jugendgruppen entstanden aus der bündischen Jugend, die 1933 verboten worden war. Diese wiederum war aus der 1899 entstandenen Wandervogelbewegung hervor gegangen.
In der Regel bestanden diese Gruppen aus Jugendlichen, die dem Bürgertum zuzuordnen waren. Die bündischen Gruppierungen gaben sich Namen. Die größte Gruppierung waren die Edelweißpiraten. Deren Erkennungszeichen war ein Edelweiß unter dem linken Rockaufschlag oder eine edelweißfarbene Stecknadel.

Die Edelweißpiraten hatten schätzungsweise mehrere tausend Anhänger zwischen 14 und 17 Jahren. Sie besaßen trotz ihrer Antihaltung gegenüber dem Staat kein politisches Konzept und keine gemeinsame Organisation, was sie für die Gestapo später leichter greifbar machte.
Anfangs bestand der Widerstand der Edelweißpiraten in der Durchführung von Fahrten und Zeltlagern, die natürlich vom Regime verboten waren. Dabei trugen sie eine spezielle Fahrtenkleidung, die vor jeder Fahrt abgestimmt wurde. Es wurde mit anderen Gruppen zusammen gezeltet, wobei auch verbotenes bündisches Liedgut gesungen wurde.
Sie lehnten den HJ-Dienst ab, was zwangsläufig zu Konflikten führte. Wurden die Jugendlichen von einem HJ-Streifendienst aufgegriffen, kam es zu einer polizeilichen Vernehmung.

Stammtisch Eifelverein – Ein Treffen mit Tradition

Stammtischstein webDer Eifelverein Eschweiler besteht nicht erst seit gestern, sondern fing auch vor vielen Jahren schon an, Geschichte zu schreiben. So wurde im Jahre 1970 schließlich der Stammtisch des Eifelvereins Eschweiler gegründet, erstmals im Hotel & Tanzlokal St. Peter in der Schnellengasse am Markt. Die Initiative, diesen erstmals auszurichten, kam von einigen Wanderern, darunter Josef & Gerda Bailly, Wolfgang & Nelly Pieper, Josef Schröteler, Peter Könen, Familie Mirgarts und natürlich Erich & Magda Groteclaes; eine damals sehr lebensfrohe Gruppe. Hierdurch entsprang auch die ausgefallene, dennoch witzige, Idee der Männer sich als Zeichen des Stammtischs, aber auch, um das Gemeinschaftsgefühl zu stärken, einen Schnurrbart wachsen zulassen, der später dann durch die Idee eines Steins abgelöst wurde.