Menschen beWEGEn

Um dem Motto "Menschen bewegen" gerecht zu werden, braucht es Wege. Der Eifelverein Eschweiler unterhält daher auf dem Gebiet seiner Heimatstadt Wanderwege. Es ist das Ziel, Menschen Wege in Ihrer Heimat zu zeigen und sie zu verbinden, um so den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern. Gäste sollen zu den schönsten und interessantesten Plätzen Eschweilers geführt werden; und sind wir erst einmal unterwegs, spüren wir schnell, wie wir Sorgen hinter uns lassen, Erholung finden und Energie tanken. Im fernöstlichen Tao (chinesisch für Weg) wie im christlichen "Ich bin der Weg" begegnet uns der Gedanke, dass wir auf einem Lebensweg wandern - profan mit den Füßen und spirituell mit dem Herzen.

Der Eifelverein Eschweiler unterhält im Einzelnen:

  1. Lokaler Wanderweg Nr. 4 (Mühlenweg, beginnt und endet am Wanderweg Nr. 5 und verbindet entlang der Inde den Stadtteil Röhe mit dem Stadtteil Weisweiler, 8 km)
  2. Lokaler Wanderweg Nr. 5 (Heimatkundlicher Rundwanderweg um Eschweiler, 42 km) Der Rundweg geht vom Eschweiler Stadtwald zum Hohenstein, nach Röhe, an der Glücksburg vorbei, über den Saubach zum Flughafen Merzbrück, durch St. Jöris, Hehlrath, Dürwiß, Weisweiler, Hücheln, entlang der Halde Nierchen, durch den Bovenberger Wald, Korkus, über den Omerbach nach Scherpenseel, Hastenrath und zurück zum Stadtwald, siehe Link zum GPSies-Portal
  3. Hauptwanderweg 6a (Hüttenweg, Zubringer zum Matthiasweg (Hauptwanderweg 6), dem Jacobsweg, dem Lehmjöresweg, der Kupferroute und zum Eifelsteig)

    > Link zum EifelPfadFinder des Hauptvereins (1. Etappe)
    > Link zur 2. Etappe

    Das von der Ortsgruppe Eschweiler betreute Teilstück (1. Etappe) ist 21 km lang, beginnt an der Lohner Gedächtniskapelle und endet in Werth an der Dorfstraße. Dort ist der Übergabepunkt zur Ortsgruppe Stolberg. Der Name erinnert an die Hütten, also Anlagen zur Erzverarbeitung, die entlang des Weges lagen.

Fuenf 2005 800x600 100Bis 2010 wurden auch die lokalen Wanderwege Nr. 1 und 2 unterhalten. Mehr Informationen zu den Wegen finden sich im Buch "Eschweiler entdecken" (ISBN 3921805244), das vom Eifelverein Eschweiler herausgegeben wurde. Gerne lassen wir Ihnen ein Exemplar des Buches zukommen, schreiben Sie uns einfach eine kurze Nachricht.

Wanderweg Nr. 3 und 3a führen um den Blausteinsee und werden von der Ortsgruppe Dürwiß betreut. Des Weiteren gibt es einen Wanderweg Nr. 1 der Ortsgruppe Stolberg, der ein Stück entlang der Grenze zu Eschweiler verläuft.

Das Jahresprogramm 2016 steht bereit

JP 2016 Umschlag

Wir haben E-Mails verschickt und beantwortet, wir telefonierten und trafen uns, Termine wurden geplant, verschoben und verworfen, wir suchten nach passenden Titeln und griffigen Beschreibungen, Bilder und Werbeeinschübe wurden abgestimmt und eine Druckvorlage erstellt, Korrekturlesen und redaktionelle Änderungen liefen zusammen und immer hatten wir ein Ziel vor Augen: Das Jahresprogramm 2016 sollte vor dem Weihnachtsfest bei den Mitgliedern im Postfach liegen.

Geschafft!

Unter dem Motto „Energie“, das wir von der Europäischen Wandervereinigung übernehmen, präsentieren wir auf 30 Seiten unser abwechslungsreiches Programm für die nächsten 12 Monate. Neugierig? Alle Termine sind auch auf der Homepage zu finden; wenn Dir aber die gedruckte Version lieber ist, dann fordere sie -> hier an. Wir freuen uns.

Eurorando Europe

Zu guter Letzt noch ein dickes Dankeschön an alle, die selbstlos (auch ehrenamtlich genannt) bei der Erstellung mitgeholfen haben. Frischauf!

Auf den Spuren der Edelweißpiraten

Die Edelweißpiraten gehörten zu den sogenannten „wilden Jugendgruppen“, die in den Jahren 1938/39 entstanden. In diesen Gruppen sammelten sich die Jugendlichen, die sich nicht in der Hitlerjugend (HJ) den aufdiktierten Zwängen beugen wollten. Ihnen gehörten Jugendliche beider Geschlechter an, was die Attraktivität der Gruppen erhöhte, da in der HJ strickte Geschlechtertrennung herrschte.
Die wilden Jugendgruppen entstanden aus der bündischen Jugend, die 1933 verboten worden war. Diese wiederum war aus der 1899 entstandenen Wandervogelbewegung hervor gegangen.
In der Regel bestanden diese Gruppen aus Jugendlichen, die dem Bürgertum zuzuordnen waren. Die bündischen Gruppierungen gaben sich Namen. Die größte Gruppierung waren die Edelweißpiraten. Deren Erkennungszeichen war ein Edelweiß unter dem linken Rockaufschlag oder eine edelweißfarbene Stecknadel.

Die Edelweißpiraten hatten schätzungsweise mehrere tausend Anhänger zwischen 14 und 17 Jahren. Sie besaßen trotz ihrer Antihaltung gegenüber dem Staat kein politisches Konzept und keine gemeinsame Organisation, was sie für die Gestapo später leichter greifbar machte.
Anfangs bestand der Widerstand der Edelweißpiraten in der Durchführung von Fahrten und Zeltlagern, die natürlich vom Regime verboten waren. Dabei trugen sie eine spezielle Fahrtenkleidung, die vor jeder Fahrt abgestimmt wurde. Es wurde mit anderen Gruppen zusammen gezeltet, wobei auch verbotenes bündisches Liedgut gesungen wurde.
Sie lehnten den HJ-Dienst ab, was zwangsläufig zu Konflikten führte. Wurden die Jugendlichen von einem HJ-Streifendienst aufgegriffen, kam es zu einer polizeilichen Vernehmung.